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Einsatz Veranstaltungssicherung (Sa 02.12.2017)
Regattasicherung Eiserne

Einsatzart:Veranstaltungssicherung
Einsatztyp:Veranstaltungsabsicherung
Einsatztag:02.12.2017 - 02.12.2017
Alarmierung:Alarmierung durch Veranstalter
am 02.12.2017 um 09:30 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 11:30 Uhr
Einsatzende:02.12.2017 um 17:00 Uhr
Einsatzort:Seebereich Konstanzer Trichter
Einsatzauftrag:Veranstaltungssicherung
Einsatzgrund:Eiserne Regatta
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Gruppenführer
  • 2 Bootsführer
  • 2 Bootsgast
1/1/4/6
Eingesetzte Einsatzmittel - Rettungsboot (RTB) - Pelikan Konstanz 85/94-1 - KN 1 40
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Konstanz 85/94-2 - KN 1 322

Kurzbericht:

Samstagmittag, kräftiger Wind aus nordöstlicher Richtung, Starkwindwarnung im westlichen Teil des Bodensees, Wellen und Schaumkronen, dazu eine von der Sonne in Leuchten gesetzte Bergkette am Horizont, das sind die Bedingungen für die Eiserne Regatta an diesem Tag. Rund 200 Boote segeln hierbei im Konstanzer Trichter um die Wette. Die Aufgabe der DLRG besteht darin bei Bootshavarien, Kenterungen oder medizinischen Notfällen Hilfe zu leisten, Patienten zu versorgen und an Land dem landgebunden Rettungsdienst zu übergeben, sprich den Wasser-Rettungsdienst sicherzustellen. Die DLRG Konstanz ist hierzu mit zwei Motorrettungsbooten und Personal auf Abruf im Einsatz. Nach dem Auslaufen aus dem Heimathafen Staad der Motorrettungsboote, laufen diese den Veranstaltungsbereich an. Die Feuerwehr Konstanz, die mit ihrem Feuerlöschboot ebenfalls vor Ort ist, der Sicherheitschef des Veranstalters, welcher an Bord der Beobachtungsfähre ist und die DLRG Konstanz sind über eine Funkkommunikation mit einander Verbunden und stimmen sich Notfallsituationen sowie organisatorischen Dingen ab. Eine Ärztin des Veranstalters, eine sogenannte Regattaärztin befinde sich mit ihrer medizinischen Ausrüstung an Bord des Feuerlöschbootes. Kurz nach dem Auslaufen kommt dir erste Notfallmeldung über einen Katamaran mi Mastbruch vor Bottighofen. Sofort machen die DLRG Boote auf den Weg zur Einsatzstelle. Dort angekommen können die Helfer feststellen, dass die Besatzung des Katamarans unverletzt ist, der Mast allerdings wie in der Meldung gebrochen ist und das Boot somit nicht aus eigener Kraft zurück fahren kann. Das Rigg wird gesichert und der Havarist vom Motorrettungsboot der DLRG in Schlepp genommen und an die Wasserungsstelle neben dem Sealife-Center gebracht. Das Zweite Boot der DLRG begibt sich sogleich wieder auf seine Sicherungsposition Am Sealife angekommen wird die Schleppverbindung gelöst und der Katamaran von Helfern an Land übernommen und ausgewassert. Kaum ist die Schleppverbindung gelöst kommt die nächste Meldung über ein gekentertes Boot, welches dessen Besatzung wohl nicht mehr allein aufstellen kann. Sofort  ist ein DLRG Boot wieder im Einsatz um zu helfen. Die Besatzung des Havaristen kann ihr Boot doch noch selbst aufrichten und die Wettfahrt fortführen, der DLRG bleibt glücklicher Weise „nur“ die Aufgabe der Sicherung um notfalls sofort unterstützen zu können. Kurz darauf gleich die nächste Notfallmeldung eines gekenterten Bootes, hier verhält sich die Situation ähnlich, dass nach anfänglichen Schwierigkeiten die Besatzung das Boot selbst aufrichten kann unter Beobachtung der DLRG. Auch hier ist ein Eingreifen nicht nötig. Kurz darauf die nächste Meldung eines gekenterten Lasers, dessen Aufrichten aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist. Sofort fahren die beiden DLRG Boote die Einsatzstelle nahe dem Hafen Kreuzlingen an. Dort angekommen übernimmt das größere der beiden Motorrettungsboote die Unterstützung. Das zweite kehrt wieder zurück auf die Sicherungsposition im Feld. Ein Rettungsschwimmer der DLRG springt ins Wasser, um der Seglerin beim Aufrichten des Lasers zu helfen. Auf Anhieb steht das kleine Boot wieder, allerdings verlassen die Seglerin nun ihre Kräfte und sie ist nicht mehr in der Lage auf ihr Boot zu steigen. Also wird sie von der Bootsbesatzung des Motorrettungsbootes an Bord genommen. Sie ist lediglich entkräftet, eine weitere medizinische Versorgung ist zum Glück nicht erforderlich. Nun sind zwei Mann der DLRG im Wasser um das Boot aufzustellen und zu sichern. Der Laser wird dann im Schlepp genommen und an die Wasserungsstelle am Sealife-Center gebracht. Dort kann die Seglerin, nun wieder etwas erholt, auf ihr Boot steigen und die wenigen Meter bis ans Land zurücklegen, wo sie von Helfern empfangen und unterstützt wird. Kurz darauf kommt die Meldung vom zweiten Motorrettungsboot der DLRG über einen gekenterten Katamaran. Diese habe sich regelrecht überschlagen. Das Boot auf Sicherungsposition ist sogleich zur Stelle, das Zweite auf Anfahrt. Es zeigt sich schnell, dass die routinierte Besatzung des Kats unverletzt bleibt und ihr Boot schnell wieder aufrichtet, um die Wettfahrt fortzuführen. Nachdem die Wettfahrten beendet sind, begleiten die Motorrettungsboote die Teilnehmer zurück in den Bundesbahnhafen und anschließend dürfen die Einsatzkräfte den Heimweg antreten. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wird der Dienst beendet. Wind, Wellen und Kälte fordern an diesem Tag die Helfer der DLRG .

Bilder: